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Interview zu Podcast 66 mit MaJa

1 Wie hat alles mit der Musik für dich begonnen?

MaJa: Bereits im Laufgitter wippte ich zu Musik aus dem Radio. 1995 besuchte ich meine ersten Raves. Nach einer Familiy-Pause habe ich während des Lockdowns das Mixen entdeckt und nicht mehr losgelassen.

 

2 Erzähl uns was über deinen Künstlernamen?

MaJa: Der Künstlername ist gleichzeitig auch mein Vorname, mit grossem `J`dazwischen – MaJa – oh jaaa! Das `Ja` steht für das Lebensbejahende, Vorwärtsstrebende, Neugierige, Inspirierende…

 

3 Wo fühlst du dich zu Hause?

MaJa: Überall dort, wo sich Menschen offen und respektvoll begegnen und das tun, woran sie Freude haben.


4 Wo ist dein zweites zu Hause?

MaJa: Ursprünglich im Kanton Bern aufgewachsen, bin ich nun seit über 20 Jahren in der Stadt Zürich zuhause.


5 Daydance oder Nightrave?

MaJa: Eigentlich lieber Daydance – und manchmal muss man trotzdem die Nacht zum Tag machen.


6 Opening oder Closing Set?

MaJa: Closing natürlich.

 

7 Vinyl oder Digital?

MaJa: Digital. Keine Frage. Zu viele Vorteile.

 

8 Halbgeheime Rituale und Tricks beim Auflegen, die du weitergeben möchtest?

MaJa: Als DJ möchte ich tanzenden Menschen den fliegenden Teppich liefern, der der ihnen eine kleine Pause vom Alltags-Ich gönnt. Das ist der Rave. Deshalb bin ich immer mit vollem Herzen bei der Sache und versuche, meine Freude an gutem Techno auf sie überschwappen zu lassen. Das bedeutet, dass ich mir meine Gigs entsprechend sorgfältig vorbereite und mir möglichst keinen zusätzlichen Stress am gleichen Tag aufhalse, damit ich entspannt performen kann.


9 Wenn du einen Rave egal wo planen und durchführen könntest - welche Location würdest du wählen?

MaJa: Oh, da gibt es so viele Möglichkeiten – wenn draussen, dann Orte mit Weitsicht, z.B. in den Bergen, auf dem Niesen, auf Passhöhen im Bündnerland oder einfach am See. Eine verwinkelte alte Villa inmitten eines tollen Parks wäre auch eine grossartige Location oder alte Fabrikhallen – oder die oberste verglaste Etage eines Bürogebäudes mitten in der Stadt Zürich vielleicht?


10 Erzähl von deinem schlimmsten Erlebnis hinter den Decks.

MaJa: Ich spiele mein Debut in einem der grössten Clubs in Zürich. Und es steht ein Mixer dort, den ich noch nie gesehen habe. Ich finde am Anfang keine Kopfhörerlautstärke. Ich falle kurz in Schnappatmung aber dann ist klar: ich will mir nichts anmerken lassen – die Menschen wollen eine Party feiern. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als “auf Sicht“ zu mixen.. bis der DJ vor mir dann doch noch vorbeischaut und mir zeigt, welche Pottis ich drücken muss… gerettet.


11 Die ganz grosse Nacht war als ich…

MaJa: Jede Party ist einzigartig. Jedes Mal ist anders. Und jede Nacht ist gross :)



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